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Musik Produktion

Mehr als 25 Jahre ist Future Rock nun aktiv im Music Business. Als Pionier des Hip-Hop-Beat-Producing in Deutschland ist er für unzählige Produktionen als Producer, Mixing- und Mastering-Engineer und Remixer verantwortlich. Einige seiner Produktionen fanden ihren Weg in die Charts. Alle in die Herzen wahrer Hip-Hop-Headz.

Mitte der 1980er

Handwerk von Anfang an


Das Handwerk eignete er sich autodidaktisch an – mixen, samplen, produzieren. Schon die erste Veröffentlichung machte hellhörig: Bei der LSD-EP „Competent“ von 1989 sprachen Kritiker von der bis dahin einzigen deutschen Produktion, die im internationalen Vergleich besteht. Zwei Jahre später erfuhr das Album „Watch Out for The Third Rail“ vor allem wegen seiner durchdachten und technisch hervorragenden Produktion weithin positive Resonanz.

Ab 1991

Das eigene Studio: Blitzlabor


1991 entstand mit dem Blitzlabor ein eigenes Tonstudio. Gemeinsam mit dem Label Blitz Vinyl wurde es zur ersten Anlaufstelle für Rap made in Germany – und blieb es auch, nachdem das Label 1996 eingestellt wurde. Hier entstand 1995 mit „Die Organisation“ ein Album, an dem 25 Acts aus vier Nationen mitwirkten und das mit über 18 Minuten einen der längsten deutschen Rap-Tracks enthält.

1993 – 1995

Über Deutschland hinaus


Die Arbeit führte früh ins Ausland: In New York nahm Future Rock mit dem Brooklyner Rapper King Grand das KAOS-Album „International Dope Dealers“ auf, anschließend entstand mit James Browns Saxophonisten Maceo Parker der Track „Keep Your Soul Together“ – unter Beteiligung von Fred Wesley und Pee Wee Ellis, ebenfalls aus den Reihen der JBs.

1996 – 2015

Charts, Remixe und Clubsound


Stilistisch blieb er nie stehen. Unter dem Titel „Beat Bombs“ erschien eine ganze Reihe von Instrumentalalben, parallel entstanden Remixe für die Fantastischen Vier und Advanced Chemistry, später für Gentleman und Jack Radics. Mit Creme de la Creme gelang ein Vertrag bei EMI und im Frühjahr 1998 mit „Letzte Nacht“ ein Hit; das Album „Porno Funk“ verband komplex arrangierte Anleihen aus Easy Listening, Jazz-Rock, Sixties Beat, Elektropop und 70ties Funk.

Von 2000 bis 2003 war er an den Alben von Gianni, Nesti, Die Firma und Fader Gladiator beteiligt – darunter an der Produktion des Die-Firma-Hits „Die Eine“. 2005 überführte er den Future-Rock-Sound mit „Dynamite“ in einen funky Uptempo Club Style und 2015 kombinierte er auf „E1ns“ analoge Drumcomputerbeats und Vocodereffekte mit Arpeggio-Synthies und Wobblebass.

Nachfolgend eine Auswahl von Künstlern und Labels, mit denen Future Rock zusammengearbeitet hat.

Referenzen

Auswahl

Artists


Auswahl

Labels


  • EMI Music
  • Four Music
  • 360 Grad Records
  • Nova Media
  • BMG/Universal
  • Blitz Vinyl
  • Lacosamia Records
  • Yo Mama Records
  • Holy Chaos Records
  • V2 Records

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